Klostergeschichte - Römerzeit

 Wie und ob nach der Auflassung der Pfahlbausiedlungen am Mondsee das Mondseeland weiter besiedelt war wissen wir derzeit nicht. Wohin diese Siedler ihre Seeuferwohn- und Betriebsstätten verlassen haben  dazu fehlen entspechende Funde und Forschungen.

Auch an einer römerzeitlichen Besiedlung am Mondsee hat man lange gezweifelt, obwohl bereits seit einigen Jahrhunderten römerzeitlich Grabsteine bekannt waren, die heute im Vorraum der Basilika eingemauert sind. Das in dieser Region Kelten gesiedelt haben ist anzunehmen. In der Nähe von St. Georgen im Attergau wurden in den letzten Jahren zahlreiche Keltengräber gefunden. Im Mondseeland, in der Gemeinde Oberhofen, ist ein sehr grosser Keltenhügel bekannt. Eine genauere Erforschung ist aber noch nicht erfolgt.

Bei den archäologischen Grabungen im Bereich der Basilika St. Michael, den Nebenräumen der Kirche und im Bereich des ehemaligen Benediktinerklosters unter der Leitung von Johann Offenberger vom Bundesdenkmalamt  in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts, konnten die letzten Reste einer römischen villa rustica gefunden werden. Damit wurde klar, auch das agilolfingische Kloster Mondsee ist, wie andere bekannte Klöster der Frühzeit, offensichtlich an der Stelle römischer Vorgängerbauten errichtet worden.

 


Kons. Herbert Riesner

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Der Vater der modernen Pfahlbauforschung in Österreich, Johann Offenberger, ist verstorben.

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Der Heimatbund Mondseeland ist ein wesentlicher Kulturfaktor des Mondseelandes. Vier Museen werden derzeit von diesem Verein in Mondsee geführt.


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